Vortrag | Do 8:30 – 10:00 Uhr

Bindung und Bindungsstörungen während Schwangerschaft, Geburt und frühkindlicher Entwicklung. Beratung und Prävention durch Hebammen

Prof. Dr. Karl Heinz Brisch

Im Vortrag werden wichtige Grundlagen der Bindungstheorie und die Entstehung von Bindungsstörungen im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und ersten Lebensmonaten erläutert. Hierbei ist die Erkennung von ungelösten traumatischen Erfahrungen der werdenden Eltern von größter Bedeutung. Möglichkeiten der Beratung und Prävention durch Hebammen werden diskutiert.

Tag 3

Do 7.4.2022 | 8:30 – 10:00 Uhr

Prof. Dr. Karl Heinz Brisch

Karl Heinz Brisch, Univ.-Prof. an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg, Dr. med. habil., ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Neurologie. Er ist Psychoanalytiker für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Gruppen mit Ausbildung in spezieller Psychotraumatologie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er war Vorstand des weltweit ersten Lehrstuhls für Early Life Care und leitete das gleichnamige Forschungsinstitut an der PMU in Salzburg. Als Oberarzt leitete er viele Jahre die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München. Seine klinische Tätigkeit und sein Forschungsschwerpunkt umfassen den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen. Brisch entwickelte die Präventionsprogramme “SAFE® - Sichere Ausbildung für Eltern” und “B.A.S.E® - Babywatching”, die inzwischen auch international Verbreitung gefunden haben. Er ist Gründungsmitglied der „Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit“ (GAIMH e. V.), und war dort viele Jahre lang im Vorstand. Brisch ist Autor vieler Fachartikel und Bücher zum Thema Bindung und Trauma sowie bindungsbasierter Psychotherapie. Er verbreitet die Inhalte und Ergebnisse der Bindungs- und Traumaforschung und Psychotherapie auch durch viele Vorträge und die Teilnahme an zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen.

www.khbrisch.de

Quelle: Privat