Vortrag | Do 14:30 – 16:00 Uhr

Geburtsverletzung und Sekundärnaht: Der „rote“ Faden der Wundheilung im Wochenbett.

Peggy Seehafer, MA

Geburtsverletzungen lassen sich bei einer vaginalen Geburt nicht immer vermeiden. So kommt es bei über der Hälfte aller Gebärenden zu einer nahtpflichtigen Dammverletzung. Die Betreuung während der Heilung im Wochenbett obliegt fast ausschließlich den Hebammen. Da junge Mütter in der Regel gesunde Frauen sind, ist mit Heilungsverzögerungen aufgrund eines schlechten Ernährungszustandes, schwerer Grunderkrankungen, von Medikamenteneinfluss oder einer altersbedingten Minderdurchblutung der Haut nicht zu rechnen. Dennoch können Heilungsprobleme auftauchen, manchmal bedingt durch z.B. Diabetes mellitus, Anämien und mit Antikoagulanzien behandelte Thrombosen. Wer kümmert sich um die Frauen, wenn die Hilfeleistungen der Hebammen erschöpft sind? Wie gut heilen Nähte nach einer frühen Sekundärnaht? Wie können Hebammen Frauen ermächtigen, sich nachhaltig um ihre Beckenbodengesundheit zu bemühen?

Tag 3

Do 7.4.2022 | 14:30 – 16:00 Uhr

Hebamme

Peggy Seehafer, MA

Peggy Seehafer, Hebamme seit 1986, MA Anthropologin seit 2000, nach mehr als 20 Jahren klinischer Tätigkeit in Deutschland arbeitet sie als klinische Hebamme in Norwegen, als freiberufliche Hebamme in der Schwangerenvorsorge und Wochenbettbetreuung in Hamburg, außerdem ist sie freie Redakteurin für die Deutsche Hebammenzeitschrift. Sie arbeitet vorrangig als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin bei GynZone, einem dänischen Bildungsinstitut mit Schwerpunkt Prävention und Versorgung von Geburtsverletzungen.

Kontakt: peggy.seehafer@gynzone.dk

Quelle: Privat